Blurry Blue Mountain - GIANT SAND [LP]
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Aug 19, 2015 Sold Date
Aug 17, 2015 Start Date
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Description

Produktinformationen

Titel: Blurry Blue Mountain Interpret: Giant Sand Inhalt: 1x LP VÖ-Datum: 2010-11-05

Tracks

LP 1
1. Fields Of Green - Giant Sand
2. Chunk Of Coal - Giant Sand
3. The Last One - Giant Sand
4. Monk's Mountain - Giant Sand
5. Spell Bound - Giant Sand
6. Ride The Rail - Giant Sand
7. Lucky Star Love - Giant Sand
8. Thin Line Man - Giant Sand
9. No Tellin' - Giant Sand
10. Brand New Swamp Thing - Giant Sand
11. Erosion - Giant Sand
12. Time Flies - Giant Sand
13. Better Man Than Me - Giant Sand
14. Love A Loser - Giant Sand

Beschreibung

27 Alben umfasst Howe Gelbs bisheriges Gesamtwerk, vor 25 Jahren erschien mit "Valley Of Rain" das erste Album seiner Gruppe Giant Sand. Gelb ist inzwischen über 50 und gilt als Papst der Americana-Szene. Mit diesem Status kokettiert er im wunderbar entspannten Opener "Fields Of Green", wo er davon singt, dass im Alter die Stunden immer schneller enteilen und dass ihn die Jungen als Wegbereiter verehren. Und weil er damit recht hat, darf er sich auch diesen Anflug von Eitelkeit erlauben. Entspannt und abgeklärt fließen auch die übrigen 13 Tracks dahin - ganz unspektakulär mit in sich ruhender Schönheit. Denn Howe Gelb muss nach seinen wegweisenden Werken mit Giant Sand und anderen Formationen nicht mehr damit protzen, was er drauf hat. Und eben weil er niemandem mehr etwas beweisen muss, ist dieses Album umso besser ausgefallen. Diese Songs überzeugen, weil sie so gänzlich unverkrampft daherkommen, und mit jedem Hören entfalten sie eine stärkere Wirkung. Dabei macht neben dem dezent treibenden Rhythmus vor allem die Gitarrenarbeit viel Spaß, zum Beispiel in einem schwebenden Stück wie "Monk's Mountain". Um den "Schwebezustand zwischen Wachsein und Schlaf" sei es bei den Aufnahmen gegangen, gibt Gelb zu Protokoll. Man könnte auch von traumwandlerischer Sicherheit sprechen, mit der Giant Sand auf diesem Album Kurs hält. Dabei steht Gelbs Gesang immer im Mittelpunkt, der erstaunlich oft an das Gemurmel von Mark Knopfler, bisweilen aber auch an Tom Waits, erinnert. In "Ride The Rail" erzählt er im Plauderton, mit Männerchor und Ländler-Tempo, eine Legende aus dem Wilden Westen; anschließend ist Country-Romantik mit Barpiano und Gesangspartnerin Lonna Kelley angesagt, bevor sich mit "Thin Line Man" und "Brand New Swamp Thing" der Rock'n'Roll Bahn bricht (und in "Brand New Swamp Thing" an eine Jam-Session von Tony Joe White mit Creedence Clearwater Revival erinnert). "Blurry Blue Mountain" ist ein Meisterwerk geworden - aber das kennt man schon von Giant Sand und Howe Gelb. Wer sich davon noch einmal genauer überzeugen möchte, kann auf den wiederveröffentlichten Gesamtkatalog zugreifen; bis Juli 2011 erscheinen alle 27 Alben neu. Manfred Gillig-Degrave

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