Cuban Overture/Dances From West Side Story - PECK DONALD/BARENBOIM DANIEL/CSO [C
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Oct 9, 2016 Sold Date
Jun 26, 2015 Start Date
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Description

Produktinformationen

Titel: Cuban Overture/Dances From West Side Story Interpret: Daniel Barenboim Inhalt: 1x CD VÖ-Datum: 2009-05-01

Tracks

CD 1
1. Cuban overture (Ouvertüre) - Chicago Symphony Orchestra (11:11 min.)
2. West Side Story (Musical): Sinfonische Tänze - Chicago Symphony Orchestra
12. Daphnis et Chloé (Ballett): Suite Nr. 2 - Chicago Symphony Orchestra
15. Tristan und Isolde (Oper in 3 Akten) (Auszug) - Chicago Symphony Orchestra

Beschreibung

Wer sich bei der Neuveröffentlichung mit Einspielungen von Daniel Barenboim auf aktuelles Material freut, wird erst einmal enttäuscht. Die Aufnahmen der "Cuban Overture" von George Gershwin und der "Symphonic Dances From The West Side Story" von Leonard Bernstein stammen bereits aus dem Jahr 1997, Maurice Ravels "Daphnis Et Chloé" erschien bei Erato Disques 1992, und die beiden Auszüge aus Richard Wagners "Tristan und Isolde" (Teldec Classics) erschienen schon im Jahr 1995. Doch alle Werke entstanden zusammen mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Barenboim von 1991 bis 2006 vorstand. Dabei sind die Werke "Cuban Ouerture" und die Tänze der "West Side Story" uramerikanisch. Ersteres entstand 1932, das zweite wurde im Jahr 1957 erstmals aufgeführt - beide feierten rauschende Erfolge bei ihrer Premiere. Die damals moderne Verflechtung Gershwins von Rumba mit sinfonischen Elementen und der Einbringung von Instrumenten wie Maracas, Bongos, Kürbisraspeln und Claves weckten die Erinnerung des Komponisten an einen kürzlich verbrachten Urlaub in Havanna. Leonard Bernstein ließ sich von Gershwin inspirieren, und für sein berühmtestes Werk, das sich nach der Uraufführung am Broadway in 772 Aufführungen hielt, das verfilmt wurde und zu den am häufigsten wiederaufgeführten Musicals überhaupt zählt, sprengte auch er die damaligen Genregrenzen. Jazzelemente mit Musik der Hispanics-Einwanderern verwoben zu einer modernen Romeo-und-Julia-Geschichte lässt Melodien des Musicals wie "Somewhere" oder "I Have A Love" auch als sinfonische Tanzfassung, die 1961 unter Mitwirkung Bernsteins entstand, wirken. Dass dies die Amerikaner famos zu spielen verstehen, zeigt das Chicago Symphony Orchestra überzeugend, und auch Daniel Barenboim, der als gebürtiger Argentinier und Sohn russicher Einwanderer als Weltenbürger lange Jahre in den USA zugebracht hat, beweist sein tiefes Verständnis für diese Musik. Da wird gejazzed und geswingt und das Tänzerische und Lebenslustige dieser Werke in den Mittelpunkt gestellt. Die Ergänzung um scheinbar seelenverwandtes mit Ravels Ballett "Daphne Et Chloé" und dem "Prelude" und "Liebestod" aus Wagners Oper "Tristan und Isolde" wirkt indes eigenwillig fremd zu den Vorgängerwerken. Birgit Schlinger

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