? ?? DEATH-BOX (5 PICTURES) + Poster (UNPLAYED) Top-Zustand
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Description
DEATH-PICTURE-BOX
Scream bloody gore + Leprosy + Spiritual healing
+ Human + Individual thought patterns
Originalpressung Century Media (PIC) 5 Picture-LP / Poster / Top Zustand / Unplayed
Powermetal.de / Scream Bloody Gore: Alle Legenden nehmen irgendwann ihren Anfang. Der sechzehnjährige Sänger und Gitarrist Chuck Schuldiner hatte im Jahre 1983 seine erste Band MANTAS gegründet, die in ihren Anfangstagen, wie der Name erahnen lässt, unter anderem VENOM musikalisch huldigte. Im Jahre 1984 benannte man sich in DEATH um. Nach Jahren harter Arbeit und vielen selbstproduzierten Demos erschien "Scream Bloody Gore", das Debütalbum von DEATH, dann 1987. Und dieses Debütalbum hat es in sich! Ein brutaler Wutklumpen: ungestüm, roh, messerscharf und von unbestreitbarer Klasse. Chuck spielte übrigens auch die Bassspuren auf dieser Scheibe ein. Mit dem Klassiker 'Evil Dead', einer Thrash-Granate erster Güteklasse, hatten DEATH sogar einen kleinen Hit an Bord. Das charakteristische Gitarrenintro dürfte wohl zu den feineren Momenten der Geschichte des Death/Thrash Metals zählen. Unzählige Bands, darunter GOD DETHRONED und TOXIC HOLOCAUST, haben diesen Track bereits gecovert. Aber "Scream Bloody Gore" besitzt noch andere Perlen, die hinter 'Evil Dead' weder qualitäts- noch härtetechnisch zurückbleiben. Das im Introteil schaurig-schöne 'Zombie Ritual' ist ein Track wie aus einem Thrash-Lehrbuch. Überwiegend schnell, mit coolen Midtempopassagen und einfach typisch DEATH. 'Baptized In Blood' und der Titeltrack 'Scream Bloody Gore' ballern den Zuhörer dank eines sehr hohen Spieltempos, messerscharfen Riffs und Chucks keifendem, teilweise viehischem Gesang regelrecht an die Wand. Nicht minder gnadenlos knallt uns 'Mutilation' entgegen. Hier ist Mitbrüllen angesagt. Dazu gibt es pfeilschnelle Gitarrensoli von Chuck. 'Mutilation' erinnert etwas an SEPULTURA zu "Morbid Visions"-Zeiten (1986). 'Beyond The Unholy Grave' ist ein tödliches Geschoss geworden, das Erinnerungen an das "Seven Churches"-Album (1985) von POSSESSED aufkommen lässt. Die unglaubliche musikalische Brutalität und Präzision der Songs auf "Scream Bloody Gore" kann den Zuhörer auch heute noch in Staunen versetzen. Auch der Rest der Titel dieser ersten DEATH-Scheibe fällt qualitativ allenfalls marginal ab. "Scream Bloody Gore" gehört zur essentiellen Grundausstattung jedes Thrash- und Death-Metal-Fans und reiht sich direkt zwischen KREATORs "Pleasure To Kill", EXODUS' "Bonded By Blood", POSSESSEDs "Seven Churches" oder "Morbid Visions" von SEPULTURA ein. Wer "Scream Bloody Gore" nicht kennt, der kann glatt einpacken - abgreifen, sofern ihr diese Killerscheibe noch nicht in der heimischen Sammlung habt!
Powermetal.de / Leprosy: Ein Klassiker des Metal eröffnet den tödlichen Reigen: 'Leprosy' ist eines der besten DEATH-Stücke überhaupt. Das Grundriff bildete ein Thema, das Evil Chuck auch auf nachfolgenden Releases immer mal wieder gern in abgewandelter Form verwendete. Hier wird mehr als deutlich, welch unglaubliches Organ sich in Chucks Brust befand. Sein Gesang ist fast schon übermenschlich und einer der dämonischsten der gesamten Todesgemeinde. Die Gitarrensoli sind der pure Wahnsinn und lassen mich heute immer noch erschaudern. 'Born Dead' ist nicht minder heftig, bläst es einen mit seinem immensen Tempo doch sofort an die Wand. Das folgende 'Forgotten Past' zeigt die Eigenständigkeit des DEATH-Materials deutlich auf. Die ständigen Tempiwechsel lassen einem keine Sekunde der Ruhe und zerren einen durch ein Wechselbad derbster Emotionen, das Chuck mit einem absoluten Killersolo besiegelt - sehr, sehr stark. 'Left To Die' schlägt in die gleiche Kerbe, beinhaltet eines der besten Soli der Metalgeschichte und geizt auch nicht mit tollen Melodiebögen und einem an Brutalität nicht mehr zu steigerndem Schlagzeugspiel von Bill Andrews. Bassist Terry Butler, heute etatmäßig bei SIX FEET UNDER tätig, trümmert seinen Viersaiter auf Streichholzgröße zurecht und mörtelt auch das letzte Soundloch zu. 'Pull The Plug' dürfte jedem Metaller ein Begriff sein, stand es doch bis zuletzt im Live-Programm des innovativsten Death-Metal-Acts der letzten 15 Jahre - Schädelfräse! 'Open Casket' lässt auch nicht einen Moment der Ruhe zu und entwickelt sich zur heftigsten Nummer der Scheibe. Man kann hier ein paar SLAYER-Anleihen heraushören, die aber so charmant abgefeuert werden, dass zumindest mich das nicht im Geringsten stört.'Primitive Ways' ist vergleichsweise straight, treibt und treibt und treibt... solider Killer. Zuletzt wirft uns die Band mit 'Choke On It' noch einen rohen Fleischfetzen vor die Füße, der nochmal das ganze musikalische Können jedes einzelnen Beteiligten hervorragend ins rechte Licht rückt. Gegenüber den anderen Songs fällt 'Choke On It' jedoch etwas ab, ist aber weit davon entfernt, schlecht zu sein. Macht summa sumarum sieben Volltreffer und eine gute Nummer. Was will man mehr?
Powermetalde / Spiritual Healing: Weiter gehts mit dem dritten Album (welches von vielen ja oft als das entscheidende für die Karriere einer Band angesehen wird) namens Spiritual Healing: Vielleicht ist es ja auch gerade diese noch vorherrschende Rohheit die dieses Album als Bindeglied zwischen Leprosy und Human so besonders macht. Denn auch wenn die Klasse und Einzigartigkeit einer Human völlig unbestritten ist, so ist sie trotzdem technisch und diese Mischung aus progressiv und technisch haben (wenn auch natürlich mit einer komplett anderen Herangehensweise) z.B. Atheist zur etwa selben Zeit auch gemacht. Aber diese Mischung aus rohem, wütendem Old School Death Metal und melodischen Riffs und Soli kenne ich in der Form jetzt nur auf Spiritual Healing. Somit ist sie wahrscheinlich auch die perfekte Scheibe für all jene denen entweder das frühere Material zu ungestüm oder das spätere zu technisch oder gar verkopft ist. Man könnte nie den Eindruck bekommen, dass Death von ihren eigenen Ideen überholt werden und manches ein wenig zu schnell passiert. Jeder Song fließt in sich dahin, die Riffs führen ineinander als wären sie in einem Guss erschaffen worden und das Schlagzeug macht schon einige richtig coole Sachen an vermeintlich einfachen Rhythmen oder Fills die beinahe untergehen könnten weil sie einfach derartig logisch klingen. Ein Wort muss ich noch zu den Soli loswerden, denn die würden sich auch auf einer Symbolic nicht so schlecht machen würden, ganz großes Kino! Was dieser Chuck an musikalischem Instinkt und Gefühl für gute Melodien hatte würde für eine ganze Armee an Gitarristen reichen!
Sehr gutes Album, wärmstens empfohlen!
Metal Observer / Human: Ääääh, wie soll ich es sagen? Beeindruckend? Göttlich? Unglaublich? Unerreicht? Dieses Album ist, in meinen Augen, ein Zeichen monumentaler Größe im Reich des Death Metals. Es gab im Death Metal niemals zuvor es solches Album und es wird wohl auch nie wieder ein solches geben. Ich persönlich stelle es auf eine Stufe mit "Master Of Puppets", "Slaughter Of The Soul", "Rust In Peace" oder "The Jester Race", was seinen Einfluß auf die Metal-Welt angeht. Das hier ist die beste Stunde des Death Metal. Es gibt einfach keine Chance "Human" nochmals zu überbieten. KEINE Chance! Es gibt Bands, die spielen schneller oder brutaler, manche stimmen ihre Instrumente tiefer, manche lobpreisen Satan mehr, manche sind härter, aber letzten Endes sind alle Vergleiche hinfällig. Ich habe dieses Album Tausende von Malen gehört, aber ich fühle mich noch nicht in der Lage seine wahre Größe zu erfassen! Es in "Worte" zu fassen zu versuchen? DAS ist noch wesentlich schwerer (ich VERSUCHE es jetzt, OK)... Welche Beispiele muss ich euch nun geben, damit ihr euch das Album kauft (wenn ihr es noch nicht hat - Schande über euch!)? Wie wäre es mit: rasierklingenscharfe, double-picked Riffs, unglaubliche Double-Bass-Drum-Wände, Gitarrensoli von jenseits unserer Milchstraße (ohne Zweifel am Rande des Universums aufgenommen), brutale Chuck Schuldiner-Vocals, die man VERSTEHT, schwierige, jazzige Cymbal-Arbeit, hirnverrenkende Rhythmuswechsel, ich höre hier besser auf, ich fange schon an zu schwitzen. Es gibt SO VIEL, das man hier anführen könnte! Das kompletteste und direkteste Album des Death Metal-Genres bis zum heutigen Tag! Vom eröffnenden Drum-Part von "Flattening Of Emotions" bis hin zu den beendenden Schlägen von "Vacant Planets" ist jede Sekunde pure Brillanz! Jede Note ist ein Vermächtnis der Kraft und Macht des Death Metal. Ich kann mir nicht vorstellen, dass IRGENDJEMAND berechtigterweise sagen kann, dass er solche Musikalität nicht respektiert. Es sind, um es einfach zu machen, vier Musiker, die an etwas so Besonderem zusammengearbeitet haben, dass sie vielleicht selbst nicht einmal begreifen können, welches Meisterwerk sie geschaffen haben! Dies ist ein seltener Edelstein, einmalig, unerreicht, unglaublich, beeindruckend, göttlich...sogar am Ende des Reviews suche ich immer noch nach Worten, wie zu Beginn, deswegen sage ich nur noch: KEINE WORTE!!!
Powermetal.de / Individual Thought Patterns: Sicherlich zählen die beiden Death Metal-Meilensteile "Scream Bloody Gore" und "Leprosy" mit zu den wegweisendsten Scheiben überhaupt, und auch mit "Human" konnte sich Meister Schuldiner anno 1991 erneut ein "besonders wertvoll" an die Kutte kleben - damit traten DEATH eben mal so die Progressive Death Metal-Welle mit begnadeten Bands wie CYNIC, ATHEIST oder PESTILENCE los.
Meine Wahl fiel letztendlich auf das ´93er-Kleinod "Individual Thought Patterns", welches meines Erachtens die schlechthin technisch anspruchsvollste DEATH-Scheibe aus der neueren Phase darstellt. Ein kurzer Blick auf die Musiker, welche Evil Chuck dieses Mal um sich geschart hatte, klärt das schnell auf: Niemand geringeres als Drum-Tier Gene Hoglan und der definitiv beste Basser der extremen Metal-Szene, Fretless-Gott Steve DiGiorgio, bildeten die Rhythmusfraktion. An der zweiten Sechssaitigen stand Chuck KING DIAMOND-Klampfer Andy LaRocque zur Seite. Und auch wenn alle nachfolgenden DEATH-Langeisen rein musikalisch gesehen nicht schlechter waren, so kann man bei "Individual Thought Patterns" doch mit Fug und Recht vom mit Abstand stärksten Musiker-Aufgebot in der illustren Bandgeschichte reden.
Das gipfelte dann in Break-Orgien wie dem äusserst verspielten Opener "Overactive Imagination", einem für DEATH sehr überraschend melodieverliebten "Nothing Is Everything" oder dem mit Rhythmuswechseln nur so gespickten "Trapped In A Corner".
Verspielte Gitarrenleads und vollkommen unkonventionelles Riffing sowie fast schon eine dreamtheater´sche Anzahl an Taktwechseln und kleinen Solospielereien bestimmte das Bild. Von Gene Hoglan hatte man bereits nach dem ersten Hördurchlauf die gedankliche Vorstellung eines mutierten Oktopus im Kopf, und was DiGiorgio auf seinem Tieftöner bot, reichte fast an die wirren Jazz-Fills von der noch vertrackteren CONTROL DENIED-Scheibe heran. Zwar bemüht sich der gute Mann, oftmals die Gitarrenfraktion zu begleiten, geht dabei aber mindestens genauso oft auf musikalische Streifzüge durch teils atonale Sphären, die wohl auf Ewig ihm vorbehalten bleiben werden. Und schliesslich verleitete Schuldiner-Gegenpart LaRocque den Meister zu den wohl harmonischsten und schönsten Soli seiner Karriere - allerdings auch zu einigen beabsichtigt dissonanten Klängen, welche sonst eher der Welt des Free-Jazz vorbehalten sind.
Das machte summa summarum die Platte sicherlich zu eines der am schwersten zu konsumierenden DEATH-Outputs, wobei es allerdings zu bemerken gilt, dass alle Songs trotz des unglaublich hohen Niveaus stets schlüssig und nachvollziehbar sind, zumal auch nie die Fünf-Minuten-Marke überschritten wird. Somit möchte ich diese Scheibe - nicht zuletzt auch wegen der wertvollen Lyrics von Chuck, die dieses Mal äusserst philosophisch gestaltet wurden und wirklich Tiefgang bieten - jedem Musikliebhaber ans Herz legen, der sich die extreme metallische Gangart auch auf höchstem Musikniveau vorstellen kann.
Das Poster ist natürlich größer als auf dem Bild (ca. 58 x 82 cm) und ist wie die Pictures in ungebrauchtem Zustand!
Beachtet auch meine anderen Auktionen - bei mehreren Artikeln wird nur 1x Porto berechnet!
Internationele bidders are pretty welcome - please asks the postage costs with amount discount by mail.
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