DGG ARCHIV ANALOGPHONIC LP-43104 BACH CELLO SUITES 4LP ENRICO MAINARDI
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Sep 7, 2018 Sold Date
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DEUTSCHE GRAMMOPHON

GESELLSCHAFT

C&L - ANALOGPHONIC

LP-43104

180 grams reissue

4 LP boxed set - mono



                                                                                               

 



 

 

JOHANN SEBASTIAN BACH
* The 6 Cello Suites *





Enrico Mainardi war ein Cellist, dessen künstlerischer Standpunkt eine Veredelung der von der Neuen Sachlichkeit beeinflussten deutschen Celloschule auf den musikalischen Hintergrund seines Heimatlandes Italien war. Zwischen April 1950 und Oktober 1955 nahm er den Zyklus monaural für das Label Archiv auf. Mainardis Bach ist gemächlich und kontemplativ. Sein Spiel meditiert über die verheißungsvolle Bedeutung des Werkes - es ist ein musikalisches Delta von einscheichelnd tiefen Tönen, ein magisches Gebet eines alten Mönchs. Dies ist eine meisterhafte Aufführung, deren Wert sich teils maßgeblich von den heutigen unterscheidet.

Aufnahme: in Mono

ODas langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energieenthusiastische


As can be easily inferred from his career path, Enrico Mainardi was a cellist whose artistic viewpoint was a grafting of the German school of cello playing influenced by Neue Sachlichkeit to the musical background of his motherland Italy. He recorded the monaural cycle for the Archiv label between April 1950 and October 1955. Mainardi's Bach is leisurely and contemplative. His playing meditates on the auspicious meaning of the work - it is a musical delta of courteous low notes, a magical prayer of an aged monk. This is a masterful performance, and its value is somewhat different from the performances of today.

Recording: in mono


Das langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energie, aber es liegt eine wunderbare Ruhe über dem zentralen Zwischenspiel. Der Schluss ist fast lärmend zu nennen und von fundamentalem Optimismus. Die erste Nachtmusik ist voll Licht und Schatten mit meisterhaft gespielten Soli, so dass man das Gefühl bekommt, dass Bernstein seine Freude hat an diesem ersten Trio-Teil. Das Scherzo wirkt dunkel, aber nicht besonders bedrohlich, wohingegen die zweite Nachtmusik gut gespielte Soli enthält, doch fehlt hier der Humor. Aber das überschäumende, eklektische Finale könnte beinahe auf die Persönlichkeit dieses Dirigenten zugeschnitten verfasst worden sein und die letzten Takte erscheinen wie eine enthusiastische Umarmung der Popularität dieses Stücks.        




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Harry Langer







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