?? OPER ? Samuel Barber (*1910) ? VANESSA ? Eleanor Steber ? Nicolai Gedda ? 2CD
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Aug 25, 2017 Sold Date
Jun 5, 2016 Start Date
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Description

1

SPANNENDES OPERN-PSYCHODRAMA

WORLD PREMIÈRE RECORDING

IN DER BESETZUNG DER URAUFFÜHRUNG

REFERENZAUFNAHME (= DIE WOHL BESTE AUFNAHME DES WERKES)

LUXUS-AUSGABE MIT DICKEM BOOKLET UND PAPPSCHUBER

DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN




Samuel Barber (1910 – 1981)


VANESSA


Oper in vier Akten

Libretto von Gian-Carlo Menotti nach einer Erzählung aus „Seven Gothic Tales“ von Isak Dinesen

Uraufführung: New York, Metropolitan Opera House, 15. Januar 1958

Gesamtaufnahme in englischer Originalsprache

Studioaufnahme — Aufnahmejahr: 1958




BESETZUNG


Vanessa, eine Dame von großer Schönheit — ELEANOR STEBER, Sopran

Erika, ihre Nichte, ein Mädchen von Zwanzig — ROSALIND ELIAS, Mezzosopran

Die alte Baronin, Vanessas Mutter und Erikas Großmutter — REGINA RESNIK, Mezzosopran

Anatol, ein hübscher junger Mann Anfang Zwanzig — NICOLAI GEDDA, Tenor

Der alte Doktor — GIORGIO TOZZI, Baß

Nicholas, der Haushofmeister — GEORGE CEHANOVSKY

Ein Diener — ROBERT NAGY


METROPOLITAN OPERA CHORUS

METROPOLITAN OPERA ORCHESTRA

Dirigent — DIMITRI MITROPOULOS




Label: RCA.

2 CD; stereo; AAD; Spieldauer: 53:26 / 60:42.

Jewel-Case in Pappschuber mit 88seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (englisch).

Zustand: CDs neu / nicht in Folie eingeschweißt.




HANDLUNG


Im Norden der USA, 1905.


ERSTER AKT

Vanessa bereitet an einem Winterabend in ihrem Landhaus alles für einen besonderen Gast vor, ihren früheren Liebhaber Anatol. Ihre Nichte Erika leistet ihr Gesellschaft. Die Beziehung Vanessas zu Anatol, der sich durch einen Schneesturm verspätet hat, liegt schon viele Jahre des sehnsuchtsvollen Wartens zurück. In all der Zeit hat Vanessa sich ihrer Einsamkeit und der Angst vor dem Altern hingegeben; alle Spiegel des Hauses sind verhängt, als könne sie auf diese Weise bis zur Rückehr des Geliebten ihre vergangene Jugend konservieren. Während der Majordomus Anweisungen zum Menu entgegennimmt, geht die alte Baronin, Vanessas Mutter, ermüdet zu Bett. Nach einiger Zeit hört man das Geräusch eines näherkommenden Schlittens, die den Erwarteten bringen soll. Endlich fährt eine Kutsche vor. Statt des Geliebten erscheint jedoch dessen Sohn, der ebenfalls Anatol heißt. Vanessa bemerkt zunächst nicht, daß es sich nicht um ihren Geliebten handelt und erzählt vom Leiden des Wartens. Nachdem Anatol den Irrtum aufgeklärt und vom Tod seines Vaters berichtet hat, begiebt sich Vanessa enttäuscht und verärgert zur Nachtruhe. Erika bleibt allein mit dem jungen Mann zurück.


ZWEITER AKT

Einen Monat später erzählt Erika ihrer Großmutter, die mit ihrer Tochter Vanessa nicht mehr spricht, daß sie sich damals plötzlich in Anatol verliebt und mit ihm geschlafen hat. Auch Vanessa hat sich inzwischen in das Ebenbild des verstorbenen Anatol verliebt, der sich auf das Spiel einläßt. Beide kommen vom Eislauf zurück und bringen den alten Doktor, Vanessas Leibarzt und Freund des Hauses, mit. Vanessa unterrichtet Erika davon, daß sie Anatol noch vor Weihnachten heiraten werde. Während sie mit den anderen in die Kirche geht, drängt die Baronin, Erika die Wahrheit zu gestehen. Erika erzählt der Großmutter, daß der verlogene und oberflächliche Anatol ihr sogar einen Heiratsantrag gemacht hat, den sie jedoch ablehnte, da sie die Ernsthaftigkeit des Ansinnens bezweifelte; ihr war klar, daß Anatol sie nicht liebt, vielmehr und überhaupt nicht lieben könne.


DRITTER AKT

Zu Silvester findet im Haus ein Ball mit Gästen statt. Alles wartet auf Erika, um die Überraschung des Abends, die Verlobung von Vanessa mit Anatol, bekannt geben zu können. Schließlich wird der Doktor zu ihr geschickt, und Erika, die nicht kommen wollte, erscheint im weißen Ballkleid auf der Treppe. Als der Doktor die Verlobung verkündet und man auf das Wohl des Brautpaares trinkt, bricht Erika bewußtlos zusammen. Nach einiger Zeit erwacht sie wieder und stürzt allein in die Winternacht hinaus, um sich umzubringen. Unterdesen geht der Ball ungestört weiter. Nur die alte Baronin hat düstere Vorahnungen.


VIERTER AKT

Nach einigen Stunden wird Erika vermißt, und man sucht die Gegend nach ihr ab. Sie ist zum See gelaufen und in eine kleinen Schlucht gefallen, wo Anatol sie blutend findet und heimbringt. Er weicht den mißtrauischen Fragen von Vanessas geschickt aus und verspricht, sie bald von hier fortzubringen. Der Baronin allein gesteht Erika, daß sie von Anatol schwanger war; die Schwangerschaft sei jedoch vorbei. Die alte Baronin verläßt wortlos das Zimmer; sie wird nun auch mit ihrer Enkelin niemals mehr sprechen. Zwei Wochen später: Anatol und Vanessa haben geheiratet und wollen fortan in Paris leben. Vanessa verabschiedet sich von Erika, der sie das Landhaus geschenkt hat, kann aber trotz aller Bemühungen nichts von dem Geschehenen erfahren. Erika bittet, sie zu vergessen, und wünscht dem Brautpaar Glück. Nach der Abreise gibt sie Anweisungen, niemand mehr vorzulassen. Sie verhängt alle Spiegel und beginnt zu warten.


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