PASCOAL HERMETO - Slaves Mass (180g)
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Description
PASCOAL HERMETO - Slaves Mass (180g)
Art-Nr. i-s BS 2980 Herst.-Nr. Nicht zutreffend Hersteller Pure Pleasure AnalogueHermeto Pascoal-Slaves Mass,1LP,180g,Pure Pleasure,2015,UK
Genre Jazz Musiktitel Slaves Mass Label Warner Bros./Pure Pleasure Material Vinyl Stilrichtung Fusion Produktart Schallplatte Interpret HERMETO PASCOAL Format 1LP-audiophil Condition new Date of issue / reissue 1977/2015 Weight of record 180 Speed 33 Cover Standard Sealed yes Country of origin U.S.A./UK Label-Press Nummer BS 2980 Musiklabel Pure Plesaure Vinyl Gewicht 180g Anzahl der LP"s 1 Geschwindigkeit 33 U/min Zustand Neuware Label pressing number BS 2980 Herstellungsland und -region U.S.A./UK audiophil ja Cover Typ Standard Besonderheiten schwarzes Vinyl;180g;versiegelt 34,90EUR inkl. 19% MwSt. Sofort kaufen Lieferung in 3-6 Tagen (soweit verfügbar beim Lieferanten) ** Produktanfrage ** Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Versand ins Ausland siehe Reiter "Versand und Zahlungsmethoden". PASCOAL HERMETO - Slaves Mass (180g)Hermeto Pascoal - Slaves Mass
Audiophile 180 Gramm Wiederauflage von Pure Pleasure
Aufnahme Pressung
Strenggenommen ist "Slaves Mass" kein eigentliches Jazzalbum, es hat jedoch starke kompositorische Themen unter seinen sieben Stücken. Auf diesem Album spielt Maestro Hermeto Pascoal die verschiedensten Instrumente wie Flöten, Sopransaxophon, Gitarre, elektrisches Fender Rhodes Piano, akustisches Klavier und Clavinet, unterstützt von Ron Carter, Airto, Flora Purim, Raul DeSouza, David Maro und weiteren Musikern.
"Mixing Pot", das Eingangsstück, erscheint dabei als Anomalie insofern, als es sich um ein Avantgarde-Fusion Stück handelt, bei dem Pascoal sich richtig ins Zeug legt und improvisiert. Dazu handelt es sich um den einzigen Auftritt von Alphonso Johnson am elektrischen Bass auf dieser Platte. Im Titelstück "Missa Dos Escravos" kommt Pascoal richtig aus sich heraus. Dieser Song ist dominiert von Bezügen zu brasilianischen Indios, wunderbar und komplex komponiert dreht es sich darin um volkstümliche bildliche Ausdrucksweisen. "Chorinho Para Ele" ist ein wunderschöner moderner Choro mit einem anspruchsvollen überbrückenden Glissando, welches neue Möglichkeiten für das traditionelle Genre aufzeigt. "Aquela Valsa" besticht durch ein schönes 6/8-Thema, das in einen Samba übergeht mit einem prächtigen Posaunensolo von DeSouza.
Bei "Cannon" handelt es sich um ein reines Improvisationsstück, das dahinmäandert und sich um Pascoals Flötensolo herumspinnt. Atonal dominiert ist das Klaviersolo in "Escuta Meu Piano", das außerdem Einsprengsel verschiedenster Stile (wie Baiăo) und Folksongs enthält. Heiße Samba-Improvisation findet sich in "Geléia de Cereja", das durch verschiedene Variationen musikalischer Schemata und wechselnder Tempi gleitet ohne großartigen inneren Fokus; nichtsdestotrotz ist es ein unwiderstehliches Stück kreativer Anarchie mit der Auffächerung Pascoals voller Bandbreite ruheloser musikalischer und struktureller Impulse – ebenso wie ein wunderschönes Sopransolo.
Besetzung
Airto Moreira - Drums / Hermeto Pascoal - Flute, Keyboards, Saxophone / David Amaro - Guitar / Raul De Souza - Trombone / Flora Purim - Vocals
Titel
Technik
Producer - Airto Moreira, Flora Purim
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