Prince – Black Album 925 677-1 „WX 147“ Ltd. Edition Vinyl Longplay
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May 3, 2016 Sold Date
Apr 23, 2016 Start Date
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Dachbodenfund …..!!!

Prince – Black Album

925 677-1

„WX 147“

Nachdem das Black Album im Jahr 1987 zurückgezogen worden war, entwickelte es sich zu einem der meistverkauften Bootlegs der Musikgeschichte.[40] Laut dem US-Magazin Musicians wurden mehr als 250.000 illegale Exemplare des Albums in Vinyl- oder CD-Form verkauft,[11] Musikkassetten nicht mitgezählt. Damit erreichte das Bootleg ähnliche Verkaufszahlen wie das zunächst unveröffentlichte Album Smile der Beach Boys aus dem Jahr 1967.[41] Laut dem Musikmagazin Musikexpress – damals unter dem Namen ME/Sounds bekannt – wurde das Black Album für bis zu 200 US-Dollar gehandelt. Ein britischer Musikliebhaber habe laut dem britischen Magazin The Face 12.000 Pfund (damals ungefähr 40.000 D-Mark) für ein Album bezahlt, das bereits mit der Katalognummer „WX 147“ versehen gewesen sei. Die Verantwortlichen von WEA Recordsdementierten, dass dieses Exemplar aus deutscher Pressung stamme. „In Alsdorf wurden 70.000 Exemplare eingestampft. Es ist Quatsch, daß von dort aus Kopien nach draußen gekommen sind oder sogar verkauft wurden“, lautete eine Stellungnahme des Tonträgerunternehmens.[36] In dem Buch Music Master Price Guide wurde der Wert der Originalpressungen auf 1500 US-Dollar geschätzt,



Im November 1987 tauchte im Terminplan der Neuerscheinungen von Warner Bros. Records eine LP “Something” (deutsch: „Etwas“) des Künstlers “Somebody” (deutsch: „Jemand“) auf; die mysteriöse Angabe wurde Prince zugeordnet. Als Prince das fertige Album ohne Titel, das dann unter der Bezeichnung Black Album bekannt wurde,[4] dem Unternehmen vorstellte, wollte er zugleich Einfluss auf die Produktpolitik des Marketings nehmen: Er meinte, die Covergestaltung des Albums solle weder den Namen „Prince“ noch sonstige Hinweise enthalten; das Albumcover sollte, abgesehen von der Katalognummer, vorne und hinten ausschließlich schwarz sein.[5] Die Verantwortlichen bei Warner waren von Prince’ Vorschlag wenig begeistert, dennoch wurden 500.000 Exemplare des Albums gepresst, um es am 8. Dezember 1987 zu veröffentlichen. Eine Woche vor dem geplanten Erscheinungstermin setzte sich Prince jedoch mit Mo Ostin, dem damaligen Vorstandsvorsitzenden von Warner Bros. Records, in Verbindung und bat ihn, die Veröffentlichung abzusagen. Ostin akzeptierte Prince’ Wunsch, ohne diesen zu hinterfragen.[6] Marylou Badeaux, damals Vizepräsidentin bei Warner Bros. Records, bestätigte, dass Prince fest entschlossen und eindringlich darum gebeten habe.[7] Offiziell hieß es seitens Warner Bros. Records, Prince habe die Veröffentlichung des Black Albumuntersagt.[8]

Die 500.000 gepressten LPs mussten daraufhin eingestampft werden. Alan Leeds, damaliger Tourmanager von Prince, berichtete: „Es war ein logistischer Albtraum. In den Ladedocks waren Alben verpackt, adressiert und versandbereit, sodass man in großer Panikstimmung einen Weg finden musste, den Lieferprozess zu stoppen, ohne eine hausinterne Diebstahlsituation zu schaffen, weil natürlich klar war, das wird sofort ein Sammlerstück werden.“[9]

Mehrere Warner-Vorstandsleute erhielten Originalexemplare des Black Album und Prince selbst behielt Exemplare zurück, die er an Freunde verschenkte. Abgesehen davon existieren weltweit etwa hundert LPs und ungefähr zehn Original-CDs.[10] Das Black Album wurde zu einem begehrten Bootleg,





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