ZYMA⁕Brave New World⁕Zyma LP Self-released Stereo © 1979, Heidelberg◀▶ Mannheim
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Oct 27, 2024 Sold Date
Oct 22, 2024 Start Date
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Description

Zyma – Brave New World

A1 Brave New World Written By – Günther Hornung, Udo Kübler Written By – Günther Hornung, Udo Kübler 4:36 A2 Sundays Written By – Bodo Brandl Written By – Bodo Brandl 6:14 A3 Lunch Time Written By – Günther Hornung Written By – Günther Hornung 1:55 A4 Sunday Fever Written By – Bodo Brandl, Meinrad Hirt Written By – Bodo Brandl, Meinrad Hirt 5:45 B1 Transit Written By – Meinrad Hirt Written By – Meinrad Hirt 4:32 B2 Colours Written By – Bodo Brandl, Meinrad Hirt Written By – Bodo Brandl, Meinrad Hirt 8:27 B3 A Nice Way To Say Hello Written By – Günther Hornung Written By – Günther Hornung 5:08

    Label:

    Not On Label (Zyma Self-released) – 151079

    Format:

    Vinyl, LP, Album, Stereo

    Country:

    Germany

    Released:

    1979

    Genre:

    Rock

    Style:

    Prog Rock    


    Zyma, eine siebenköpfige Mischung aus verschiedenen Stilen, nutzt ihre Vielfalt als Eckpfeiler. „Brave New World“ klingt wie ein Mainstream-Soundtrack, der auf bisher ungehörte New Wave, Disco und Ruphus trifft (Gesang, Geige und Groove erinnern stark daran). „Sundays“ beginnt mit einer mörderischen Dissonanz mit Tasteninstrumenten, Schlagzeug und Trompete. Ein großartiges Stimmungsstück, das sechs Minuten und ein bisschen auf einer Welle aus jazziger Glückseligkeit reitet. Funk dringt nach der Hälfte durch und klingt wie Il Baricentro auf „Trusciant“. Wortloser Gesang verstärkt das Canterbury-Feeling. „Lunch Time“ ist ein kurzer Klaviersolo-Einwurf. „Sunday Fever“ beginnt im großartigen National Health-Stil und wirft den Funk in den Kern des Songs. Weitere wortlose Scat-Vocals kommen ins Spiel. Ein offener Groove, viel Platz für die Band, um sich auszubreiten. Sehr straff. „Transit“ ist ein fröhliches Jazzfunk-Instrumentalstück vom höchsten Kaliber. Mehr Scat und Worte sorgen für Farbe. „Colours“ ist der längste Track auf dem Album, eine 8,5-minütige progressive Tour de Force für Violine. Synthesizer sorgen für Farbe und tiefe Funk-Basslines dringen durch. Pastoral und majestätisch. „A nice way to say Hello“ scheint am Ende fehl am Platz, aber es ist ein schönes, fröhliches Lied, das durch die Wiese hüpft und klingt, als könnte es aus einem Hal Ashby-Film aus der Mitte der 70er stammen. Leicht, fröhlich und kreativ, diese Aufnahme bekommt in meiner Sammlung locker vier Sterne. Canterbury gemischt mit Jazz-Fusion, gemischt mit kitschigen Soundtrack-Vocals plus Obskurität und einem großartigen Albumcover ergeben ein wertvolles Album.


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