?? OPER ? Jules Massenet (*1842) ? GRISELIDIS ? 2CD
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Apr 20, 2017 Sold Date
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Description

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LUXUS-AUSGABE MIT DICKEM BOOKLET UND PAPPSCHUBER

DIESE EDITION IST BEIM HERSTELLER VERGRIFFEN




Jules Massenet (1842 – 1912)


GRISÉLIDIS


Oper in drei Akten und einem Prolog

Libretto von Armand Silvestre und Eugène Morand

Uraufführung: Paris, Opéra-Comique, 20. November 1901

Gesamtaufnahme in französischer Originalsprache

Live-Mitschnitt einer Aufführung des Festival Massenet, Saint-Étienne, Grand Théâtre de la Maison de L’Esplanade, Oktober/November 1992




BESETZUNG


Grisélidis — MICHÈLE COMMAND

Le Marquis von (de) Saluces — DIDIER HENRY

Der Teufel — JEAN-PHILIPPE COURTIS

Alain, ein Hirte — JEAN-LUC VIALA

Fiamina — CLAIRE LARCHER

Die Zofe Bertrade — BRIGITTE DESNOUES

Der Prior — CHRISTIAN TREGUIER

Hauptmann Gondebaud — MAURICE SIEYÈS


CHŒURS DE LYON

ORCHESTRE SYMPHONIQUE FRANZ LISZT DE BUDAPEST

Dirigent — PATRICK FOURNILLIER




Label: KOCH SCHWANN.

2 CDs; stereo; DDD; Spieldauer: 120:56.

Jewel-Case in Pappschuber mit 148seitigem Booklet, darin unter anderem der vollständige Abdruck des Librettos (deutsch / englisch / französisch).

Sehr guter Zustand: CD einwandfrei wie neu / Pappschuber und Booklet mit minimalen Gebrauchsspuren.




ZUM WERK


Jules Massenets grandiose Märchenoper spielt im Mittelalter in der Provence und handelt von der durch Petrarca, Boccaccio und Perrault literarisch behandelten tugendreichen Grisélidis. Als ihr Gemahl, der Marquis, in den Krieg gegen die Sarazenen ziehen muß, ist er sich der Treue seiner Frau derart sicher, daß er gegenüber dem Prior sogar den Teufel als Zeugen anruft. Dieser erscheint hohnlachend aus dem Nichts und nimmt die Herausforderung an. Im 2. Akt hat der Teufel ernsten Ehestreit mit seiner Gattin Fiamina, die er der Untreue anklagt. Beide hecken einen – naturgemäß wahrhaft „teuflischen“ – Plan aus; der Teufel belügt die Arme Grisélidis aufs Schäbigste: ihr Mann habe im Orient erneut geheiratet. Dann läßt er ihre Jugendliebe, den poetischen Schäfer Alain erscheinen, mit dem sie aus Gram fliehen will. Doch rasch besinnt sie sich ihrer ehelichen Treue und ihres Söhnchens Louis, das inzwischen jedoch vom Teufel entführt wurde. Im 3. Akt gaukelt der Teufel Grisélidis vor, sie könne ihr Kind nur dann zurückerhalten, wenn sie sich einem Korsaren hingebe, der den Kleinen geraubt habe. Der heimgekehrte Marquis zweifelt zunächst an der Treue seiner Gemahlin, durchschaut dann jedoch den allzu plumpen Betrug des Teufels. Das Ehepaar fleht in der Burgkapelle Gott an, daraufhin verwandelt sich das Kreuz in ein Flammenschwert, mit dem das Böse vertrieben wird. Die Heilige Agnes gibt den bangen Eltern ihr Kind zurück. Himmlische Jubelchöre singen als Apotheose das Magnificat. Es handelt sich um eine der verführerischsten und farbenreichsten der vielen Opernpartituren Massenets unter besonderer, vielfacher Verwendung mittelalterlicher Rhythmik, moderner Leitmotive und noch moderater impressionistischer Tendenzen. Vom Stoff her handelt es sich um ein teils lyrisches, teils buffoneskes Gegenstück zu Claude Debussys nur ein Jahr später uraufgeführter Oper „Pelléas et Mélisande“.


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